Meldungen aus dem Bezirksverband Weser-Ems

Bewährtes stärken und Neues wagen

Die Stiftung Gedenkstätte Esterwegen und der Bezirksverband Weser-Ems des Volksbunds schließen eine Kooperationsvereinbarung ab.

Die Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, Dr. Sebastian Weitkamp (links) und Martin Koers (rechts) sowie die Gedenkstättenpädagogin Jacqueline Meurisch (2. v. re.) zusammen mit Volksbund-Bildungsreferentin Johanna Knoop und Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Marco Wingert. Foto: Gedenkstätte Esterwegen/Maren Weers

Die Thematik ist ernst, das Weltgeschehen derzeit bedrückend. Dennoch waren die Beteiligten der beiden Institutionen bei dem Pressetermin zur Unterzeichnung des Kooperationsabkommens grundsätzlich positiv gestimmt. Denn die bewährte Zusammenarbeit soll nun verstetigt und intensiviert werden. Dabei stehen die Kriegsgräberstätten, auf denen die Toten der 15 Emslandlager der NS-Zeit beerdigt sind, im Mittelpunkt.

Sowohl der Volksbund als auch die Gedenkstätte setzen schon lange Projekte rund um die Friedhöfe um. Dies umfasst beispielsweise die geowissenschaftliche Untersuchung einzelner Anlagen durch die Gedenkstätte ebenso wie die Namensziegel-Projekte des Volksbunds. Bislang war der Austausch eher punktuell, nun sollen gemeinsame und aufeinander abgestimmte Vorhaben realisiert werden. Dabei haben die beiden Kooperationspartner besonders die Bildungs- und Vermittlungsarbeit im Blick. Hier sind zunächst die Gedenkstättenpädagogin Jacqueline Meurisch sowie die Bildungsreferentin des Volksbunds, Johanna Knoop, gefragt. Ganz oben auf der Agenda steht zunächst eine neue Ausschilderung, die gemeinsam mit Schulen erarbeitet werden soll. Als weiterer Schwerpunkt sind zudem Fortbildungen für Lehrkräfte vorgesehen.

Im Rahmen des Pressetermins kamen die Vertreter*innen der beiden Insitutionen auch auf die dramatische Lage in der Ukraine zu sprechen und erinnerten daran, dass zu den ungefähr 20.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die auf den Kriegsgräberstätten im Emsland und in der Grafschaft Bentheim beerdingt wurden, sowohl Menschen aus der Ukraine als auch aus Russland gehören. Alle waren sich zudem einig: Es gibt keine Alternative zur internationalen Bildungs-, Vermittlungs- und Friedensarbeit rund um die Orte des Unrechts bzw. die Orte, auf denen die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ruhen.

 

Einen Filmbeitrag zur Kooperation bei ems TV finden Sie hier

Einen Rundfunkbeitrag der Ems-Vechte-Welle zur Kooperation finden Sie hier

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